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vor Ort Vor Ort Koblenz Armwrestling – mehr als nur ein Kneipensport

Die Trendsport Armwrestling gibt's jetzt auch beim TV Moselweiß. DASDING-Reporter Joachim Wulkop hat die Disziplin ausprobiert. Mit Armdrücken hat das Ganze nichts zu tun.

Die Trendsport Armwrestling gibt's jetzt auch beim TV Moselweiß. DASDING-Reporter Joachim Wulkop hat die Disziplin ausprobiert. Mit Armdrücken hat das Ganze nichts zu tun.

Die Sportart kommt eigentlich aus Australien und schwappt so langsam zu uns. Mit dicken Oberarmen und viel Power allein ist man beim Armwrestling aber nicht erfolgreich.

Das Warm-up machen wir mit Fahrradschläuchen.

Joachim

Die Technik ist entscheidend

Es kommt auf das perfekte Zusammenspiel von Kraft und Technik an, sagt Marc, der den Sport in Australien entdeckt und selbst eine Abteilung beim TV Moselweiß gegründet hat.

DASDING-Reporter Joachim muss sich erst mal warm machen, Dehnübungen stehen an, damit nachher beim Wrestling kein Muskel leidet. Ein Hilfsmittel sind Fahrradschläuche. Damit kann man die Bewegung vom Armwrestling schon mal imitieren.

Den Gegner auf eine Seite ziehen

Dann geht es richtig los. Das Setting: ein Tisch, darauf zwei Polster für die Ellbogen. Die beiden Gegenspieler stellen sich gegenüber auf, packen sich an den Händen. Bisher sieht es exakt gleich aus wie klassisches Armdrücken abends in der Kneipe.

Aber: Beim Armwrestling geht es nicht darum, den Arm des Gegners mit Kraft zu einer Seite zu beugen. Gewonnen hat, wer seinen Kontrahenten mit Kraft auf seine Seite – also quasi über den Tisch zieht. Die Kraft muss also nicht nur aus den Armen kommen, der ganze Körper arbeitet mit.

Das ist Ganzkörpersport. Meine Arme, mein Rücken und meine Füße tun weh.

Joachim

Ein paar Sekunden hält sich Joachim ganz gut, doch dann zieht Armwrestling-Profi Marc an und Joachim hat keine Chance. Verloren! Joachims Fazit: Eine coole, aber auch sehr anstrengende Sportart!