vor Ort Reutlingen Annika will nachhaltige Mode machen!

Viele modische Klamotten werden unter schlechten Bedingungen in Asien produziert. Das ist zwar billig, fühlt sich aber nicht gut an. Studentin Annika hat die Lösung für dieses Dilemma!

Billigproduktion von Mode in Asien? Muss nicht sein!

Klar, es ist oft günstiger, Klamotten in Asien billig zusammennähen zu lassen. Dort sind aber die Arbeitsbedingungen oft schlecht. Das beschäftigt auch Modedesign-Studentin Annika aus Reutlingen. Ihr sind Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen super wichtig. Annika hat eine Möglichkeit gefunden, wie man stylische und bezahlbare Mode in Deutschland produzieren kann.

Produktion komplett ohne Müll

Annika macht Mode aus Strick. Sie nutzt eine elektronische Strickmaschine an der Hochschule Reutlingen. Das Besondere: Die Maschine kann Kleidungsstücke komplett an einem Stück produzieren. Das heißt, ein Kleid kommt als fertiges Teil aus der Maschine. Annikas Verfahren produziert also keinen Müll und niemand wird ausgebeutet.

Schnell, fair, nachhaltig

Und das geht auch noch super schnell! Im Webshop bestellt, geht die Bestellung direkt an die Maschine, das Teil kann noch am selben Tag verschickt werden. Ist die Maschine erstmal programmiert, braucht es nur noch jemanden, der die Strickgarne einlegt und das wars.

Warum machen das nicht alle so?!

Die elektronischen Strickmaschinen, wie sie im Maschinenpark an der Hochschule in Reutlingen stehen, sind ziemlich teuer. Man braucht viel Fachwissen, das Programmieren der Maschinen ist komplex und zeitaufwändig.

Fashion Weeks auf der ganzen Welt wollen ihre Kollektion

Mit ihrer Strickkollektion hat Annika in diesem Jahr den European Fashion Award gewonnen. Dann gings für Sie ab nach Vancouver auf die Fashion Week. Dort kam die Kollektion so gut an, dass sie direkt zur Tokio Fashion Week eingeladen wurde.